Rückblick 2018

Vom 18. bis 21. Mai fand in der GEA Akademie in Schrems das diesjährige Pfingstsymposium zum Thema gemeinsinniges Wirtschaften statt. Seit 2013 veranstalten GEA Waldviertler, der Verein für gemeinsinniges Wirtschaften (VGW) und RÜCKENWIND.COOP ein Symposium, in dem heuer die Themen

  • GRÜNDEN & NACHFOLGEN
  • WOHNEN & ENERGIE
  • FINANZIERUNG & KOMMUNIKATION
  • LANDWIRTSCHAFT & ERNÄHRUNG

im Fokus einer Open Space Konferenz gestanden sind.
 


Über 100 Menschen sind in diesem Jahr nach Schrems gekommen. „Diese Wirtschaft tötet!“ stand auf den Plakaten zum Pfingstsymposium. Ein Zitat von Papst Franziskus. Wir haben aber gleichzeitig gesagt: Wir bauen eine andere! – weil wir vom Reden ins Tun kommen und bereits gekommen sind. Weil wir in die Praxis kommen müssen. Weil wir bei uns selbst beginnen müssen, um das gegenwärtige destruktive Wachstumsdogma zu überwinden und um reale Alternativen gemeinwohlorientierten Wirtschaftens und Zusammenlebens umzusetzen.

Viele der Teilnehmerinnen und Teilnehmer bauen schon an neuen Genossenschaften, um Projekte im Bereich nachhaltiger solidarischer Wirtschaft umzusetzen.

Diese reichen von

  • Lebensmittelproduzenten (die gesunde Lebensmittel, und nicht nur Nahrungsmittel in Sorgfalt herstellen)
  • Vorhaben ein „All – Generationen“ Haus zur Stärkung der Gemeinschaft in einer Kleinstadt und Eindämmung von Abwanderung im ländlichen Raum umzusetzen
  • Wohnprojekten, die leistbares (!) und gemeinsames (!) Wohnen zum Ziel haben. Wir wollen mithelfen der Umverteilung von Unten nach Oben durch hochpreisige und unvertretbare Mieten entgegenzuwirken.
  • Engagierte Bauern nehmen nun, über Erzeuger-Verbraucher-Genossenschaften ihre Situation selbst in die Hand, um faire Preise für Lebensmittel zu erzielen, die ihre wirtschaftliche Existenz sichern und hochwertige Qualität von Lebensmitteln direkt zu den Menschen bringen. Ziel ist es eine Million Menschen auf diese Art und Weise mit hochwertigen Lebensmitteln zu versorgen.
  • eine Energiegenossenschaft, in der gewerbliche und private Energieerzeuger direkt an ihre Kunden Strom liefern können
  • und, und, und…

Ein besonderes Anliegen war den TeilnehmerInnen beim diesjährigen Pfingstsymposium das Thema Landwirtschaft, sowie die Produktion gesunder Lebensmittel.

Während täglich (!) vier bis fünf landwirtschaftliche Betriebe schließen, gibt es zahlreiche gut ausgebildete LandwirtInnen, die in die Landwirtschaft einsteigen wollen. Das Thema Nachfolge war und ist daher zentral für unser Leben, unsere Ernährung, die ökologisch verantwortungsvolle Herstellung von Lebensmitteln sowie für faire Preise für gute Produkte. Der Verein Perspektive Landwirtschaft etwa vermittelt zwischen Hofsuchenden und Hofübergebenden und machte die TeilnehmerInnen mit seinen konkreten Aktivitäten vertraut.

Ferner standen auch genossenschaftliche Finanzierungsmodelle im Zentrum der Aufmerksamkeit, wir spürten alle, dass dies ein Brennpunkt des Interesses war, um Vorhaben in die Realität umzusetzen. Genossenschaftliche Finanzierungsmodelle ermöglichen die Umsetzung von Unternehmungen, die alleine nicht zu schaffen wären. Es gibt reale Alternativen! Mit GEA Mama wurde eine Holding-Genossenschaft gegründet, der Revisionsverband Rückenwind gibt all jenen Rückenwind, die Initiativen umsetzen, welche dem Leben, der Zukunft und nachhaltiger Wirtschaft dienen: in Respekt vor der Natur sowie im Miteinander der Gemeinschaft.

Während dieser Tage ist ein Raum zum freien und praxisorientierten Austausch entstanden, um Personen, Unternehmen und deren gemeinwohlorientierten Initiativen Rückenwind und Ermutigung zu geben. Jeder Teilnehmer konnte sein Wissen einbringen und so das Symposium mitgestalten.

Wir möchten allen ImpulsgeberInnen, ModeratorInnen und TeilnehmerInnen danken: wir von GEA und Rückenwind freuen uns all jenen Rückenwind zu geben, die den so notwendigen Wandel hin zu einer solidarischen Wirtschaft unterstützen und in gemeinschaftlicher Kooperation die Zukunft gestalten. Niemand tut es, wenn wir es nicht tun. Es beginnt immer – jetzt.
 

Petra Wähning: »Wir müssen die Endverbraucher und die Landwirte wieder zusammenbringen«

Petra Wähning ist eine der ProtagonistInnen in Kurt Langbein's Dokumentarfilm »Zeit für Utopien«. Die ehemalige Werbemanagerin ließ ihr altes Leben zurück und hilft heute landwirtschaftlichen Betrieben bei neuen Formen der Finanzierung.
 


Bernd Fischer: »Der Greißler der Zukunft ist genossenschaftlich organisiert«

Wie sieht die Greißlerei der Zukunft aus? Dieser Frage widmen sich Bernd Fischer und sein Team der Um's Egg eG.
 


Franz Rohrmoser: »Wir müssen zurück zu einer solidarisch organisierten Landwirtschaft«

 


Hermann Knoflacher: »Menschen lieben ihre Autos mehr als ihre Kinder«

 


Katharina Hagenhofer: »Die Hofbörse soll die Nachfolgefrage in der Landwirtschaft lösen«

 

Rückblick 2017

Von 02. bis 05. Juni fand in Schrems das dritte Pfingstsymposium in der GEA Akademie statt. Rund 150 Personen reisten dazu, überwiegend aus Österreich, teilweise auch aus Deutschland, an. Geboten wurde an drei Tagen neben Inputs zum Thema "Gemeinwohlorientiertes und gemeinsinniges Wirtschaften" ein umfangreiches Rahmenprogramm mit Kunst und Kultur, Filmvorführungen, Gründungsberatung sowie zahlreichen Erfolgsgeschichten bereits umgesetzter Initiativen.

Seit dem letzten Symposium vor zwei Jahren ist als neuer Schwerpunkt des Treffens die Genossenschaftsbewegung hinzugekommen, hier in Form des gemeinnützigen Genossenschafts-Revisionsverbandes „Rückenwind“, der in Schrems auch seine förmliche Generalversammlung abhielt.

Das Symposium wurde in Form von Open Space-Workshops veranstaltet, also relativ offen, sowohl für die Themengenese wie auch für die Teilnahme. Zentrale Themen-Inputs kamen von von 20 eingeladenen ImpulsgeberInnen. Daneben konnten aus der Teilnehmer spontan weitere Open Space-Workshops angeboten werden (siehe unten).

Die Impulse waren den folgenden Themen zugeordnet:

Wirtschaftstheorie

Frithjof Bergmann, linker Wirtschaftsreformer und Philosoph, jahrelang in den USA tätig, stellte sein Konzept der „Neuen Arbeit“ vor, das seit den 80er Jahren in mehreren Zentren weltweit umgesetzt wird. Weit bekannt wurde Bergmann, als in einem Deal mit General Motors an die Stelle einer Massenentlassung ein „Entwöhnungsprogramm“ von der Lohnarbeit gestartet wurde.

Wolfgang Beuggert, Lehrer an verschiedenen Waldorfschulen, stellte Rudolf Steiners Initiative zur Einführung einer selbstverwalteten, in drei unabhängige Bereiche gegliederten neuen Gesellschaftsordnung nach dem WK 1 vor. So radikal und aktuell wie vor 100 Jahren: den Sozialen Organismus tiefer zu begreifen und bewusster zu handeln.

Genossenschaftswesen

Josef Stampfer, der früher im Raiffeisensektor eine der Genossenschaftsbanken geleitet hat, will den ursprünglichen unabhängigen Genossenschaftsgedanken wieder beleben. Für ihn können gut geführte (und revisionierte) Genossenschaften nicht nur ihre Eigentümer erfolgreich, sondern sie entfalten auch positive Wirkung für die Region, den Standort und die Gesamtwirtschaft.

Karl Heinz Lesch, Energie- und Klimaexperte, koordiniert das sogenannte Energiefeld Gemeinwohl-Ökonomie Steiermark und ist Mitgründer und Obmannstellvertreter der IMAGO-Steiermark eG. Er stellte Methoden vor, wie der Beitrag der Genossenschaften zum Gemeinwohl bilanztechnisch „messbar“ gemacht werden kann.

Karl Staudinger unterstützt mit www.politiktraining.at seit 25 Jahren Menschen, die sich für öffentliche Anliegen engagieren. Er war für die rechtlichen Belange der Anerkennung von „rueckenwind.coop“ als Revisionsverband zuständig und ist Verbandsjurist.

Global

Aurelio (A.C.Hammer) wirkt seit über 25 Jahren im internationalen Gemeinschaftsprojekt Auroville, in Tamil Nadu, Südindien, mit. Dort betreibt er das Sozialunternehmen SVARAM, eine Musikinstrumentenwerkstätte. Er stellte dar, was ‚Gemeinsinniges Wirtschaften‘ im globalem Kontext heißen kann und wie diese andere Ökonomie zu einer wichtigen Voraussetzung für weltumspannende ‚Soziale Gerechtigkeit‘ werden kann.

Arbeit/Beschäftigungsgenossenschaft

Marianne Gugler ist Mitgründerin der Beschäftigungsgenossenschaft Otelo eGen (2014) und der Wohnprojektegenossenschaft DieWogen (2015) sowie Autorin von ‘Genossenschaften – innovative Räume für ein gutes Leben’, GBW OÖ (2015). Sie stellte das Modell der Otelo eGen vor, einem Unternehmen zur Umsetzung sinnstiftender Projekte und zur Potentialentfaltung ihrer angestellten Mitglieder. Als erste Genossenschaft dieser Art bietet Otelo Dienstleistungen in den Bereichen Beratung, Bildung, Entwicklung und Gestaltung an.

Handwerk

Sieglinde Eugenie Kathrein ist Gründerin von bluezebra und Founder des manufakturLab, einer Plattform zur Neupositionierung von Handwerk im 21. Jahrhundert. Ihr Thema war die Nutzung der Digitalisierung für traditionelle Betriebe sowie des Potenzials, das junge Menschen mitbringen und ihre mitgebrachten Kompetenzen erfolgreich mit dem traditionellen Wissen und dessen Werten zu verbinden.

Bildung

Stefan Leitner-Sidl ist Mitbegründer und Betreiber der Schraubenfabrik und des Rochusparks, der ersten Coworkingspaces in Österreich. Aus der Kombination von neuen Bildungskonzepten und neuen Formen des Arbeitens gründete er 2015 mit Florence Holzner und Roland Dunzendorfer den Verein „Colearning Wien“, der ein Lernzentrum für Kinder und Jugendliche mit innovativen Lernmethoden betreibt. Sein Thema war der Einsatz von Software und Hardware für neues Lernen und Gemeinschaftsbildung.

Allmende / Boden

Beatrice Stude engagiert sie sich bei ‚RASENNA – Boden mit Zukunft‚ für achtsamen Umgang mit Grund und Boden und der Schaffung von Rahmenbedingungen für gemeinschaftliches Eigentum – Allmende bzw. Commons. Die gemeinnützige Stiftung dafür ist derzeit in Gründung, gemeinsam mit GeLa Ochsenherz. ‚Munus Stiftung – Boden für gutes Leben‘ soll sie heißen und Land für kooperatives Wirtschaften, solidarische Lebensweise und Vielfalt absichern.

Ernährung / Landwirtschaft

Spannend ist auch die Geschichte der neu gegründeten Genossenschaft BIO-SPHÄRE Süd- Ost, mit der Österreichs ältester Bioladen, der vor fast 40 Jahre als Familienunternehmen auf 15 m2 begann auf neue, zukunftsfähige Beine gestellt wird. Der enorm gewachsene Betrieb will damit kleine Läden durch die Übernahme von Verwaltungsarbeiten und Lagern oder geschulte Personalressourcen im Notfall (zB. Krankheit der Inhaber) unterstützen.

Wohnen / Stadtentwicklung

Florian Humer, Gerda Haunschmid und Taro Knopp haben in Linz als „Kollektiv Willy*Fred“ ein Haus freigekauft, um selbstverwaltetes Wohnen zu ermöglichen. Das Haus ist auch Heimstatt für diverse soziale Initiativen, wie die Vernetzungsstelle für Frauen in Kunst und Kultur, kritische Bildungs-, Beratungs- und Kulturarbeit von und für Migrantinnen, oder ein Sammelbestellungssytem von regionalen Bio-Bauern.

Herwig Nachtschatt, gelernter Gärtner und Gartenplaner, Bauingenieur und Biologie, entwickelt jetzt ökologisch-nachhaltige Projekte in der Großstadt und hilft dem Land Berlin, bis 2050 nachhaltig und CO2-neutral zu werden.

Eine der ersten Genossenschaften bei „Rückenwind“ ist „Architektur:lokal“, ein Zusammenschluss dreier Tiroler Architekten, die sich die Förderung traditioneller alpiner Baukultur zum Ziel gesetzt hat. Konkrete Bauprojekte, aber auch die Sanierung und Revitalisierung alter Bauern- oder Gasthäuser gehört genauso dazu wie einschlägige Bildung und Forschung.

Geld

Raimund Dietz, Ökonom und Geldphilosoph, hält das jetzige Geldsystem für ungerecht und zudem miserabel organisiert. Die Bürgergesellschaft sei zwar auf Geld angewiesen. Aber das zu ihr passende System der Geldschöpfung sei im „Vollgeldsystem“ zu sehen, das Dietz erläuterte. Nur die Zentralbanken würden noch Geld produzieren und es als Geschenk der Gesellschaft – schuldenfrei – überreichen.

Gudrun Zecha engagiert sich für „ERDpapiere“ als Parallelwährung, die sich am ökologischen Fußabdruck von Produkten und Dienstleistungen orientiert. Jedem Menschen soll über ein individuelles Ressourcenkonto im gleichen Maße die Ressourcennutzung zugänglich gemacht werden. Nächster Schritt ist eine an den ökologischen Fußabdruck gebundene Parallelwährung in einer Modellregion. Zecha stellte die Projektkooperative FairNaWi – Fair und Naturangepasst Wirtschaften – vor, die auch mit einer Zeit-Alternativwährung experimentieren will.

Finanzierung

Wolfgang Pröglhöf ist geschäftsführender Gesellschafter der Regional Funding GmbH (RF) bzw. der Plattform regionalfunding.at gmbh (RFat), die KMUs und AnlegerInnen direkt zusammenbringen will, um damit Kapital in den Regionen zu halten. Sein Thema waren
Genossenschaften und Genussrechte als zwei altbewährte Finanzinstrumente, die sich gerade für kooperatives und nachhaltiges (Gemein-)Wirtschaften besonders gut eignen.

Textil

Lisa Muhr ist sowohl Mitgründerin und Co-Geschäftsführerin von Österreichs erstem öko-fairen Modelabel »Göttin des Glücks«, als auch Botschafterin der Gemeinwohl Ökonomie und Mitgründerin der Initiative „KMU gegen TTIP“. Sie stellte dar, wie der globale Beschaffungsmarkt in der Textilindustrie derzeit beschaffen ist und welche politischen Maßnahmen/Rahmenbedingungen es für einen Textilmarkt braucht, der Gemeinwohl schafft statt zerstört. Dazu soll auch die Form der Genossenschaft dienen. „Göttin des Glücks“ ist derzeit Genossenschaft in Gründung.

Medien

Manfred Ronzheimer, Wissenschaftsjournalist aus Berlin (und Autor dieses Textes), stellte neue Ansätze für Mediengenossenschaften vor, die ein wirtschaftliches Überleben jenseits des klassischen Verlagssystems ermöglichen sollen. Weiter ging er auf die Chancen  für neue Beziehungen zwischen Journalist und Leser (partizipativer Journalismus) wie auch für alternative inhaltliche Ausrichtungen (konstruktiver Journalismus) ein. Die zweite Session fungierte als „virtuelle Redaktionskonferenz“ für eine Schremser Konferenzzeitung und bereitete die Gründung einer Genossenschaft für Nachhaltigkeitsjournalismus (cooppa) vor.

Teresa Distelberger, die zum dritten Mal das Symposium moderierte, ist Filmemacherin. Der seit 12. Mai im Kino laufende Film DIE ZUKUNFT IST BESSER ALS IHR RUF wurde auch in Schrems gezeigt.

Kommunikation

Ulrike Gmachl-Fischer ist Kommunikationswissenschaftlerin und -trainerin (www.kube.co.at), analysiert und optimiert Kommunikation und Prozesse. Sie interessiert sich auch für das Spannungsfeld zwischen Eigeninteresse und Gemeinwohl. Was tun, wenn eins auf Kosten des anderen geht, wenn eine Entscheidung andern einen Verlust verursacht?. Wie kommuniziert man an den Grenzen zwischen Herz und Hirn so, dass beides miteinander im Einklang steht? Darauf hatte sie Antworten.

Die Qual der Wahl

Weitere Themen – die meist von den TeilnehmerInnen kurzfristig eingebracht wurden – waren:

  • Von der Idee zur Gründung: Macht euer Ding
  • Textilien: Fairtrade-Genossenschaften
  • Anta Bio Olivenöl – ein sozial-ökologisches Projekt in Griechenland
  • Gemeinwohlorientierung von Genossenschaften messen
  • Gemeinwohlprojekte initiieren, Planung umsetzen
  • HIABS: Finanzierung von innovativen Projekten durch eine Genossenschaft
  • Fair Na Wi – fair und naturangepasst wirtschaften
  • Gast auf Erden – Gast im eigenen Körper
  • Dorf 2.0 – Hard und Software für eine neue Gesellschaft am Beispiel Colearning Wien
  • Filmvorführung „Das Leben ist keine Generalprobe“
  • Filmvorführung „Die Zukunft ist besser als ihr Ruf“
  • Projekt Permakulturbauernhof mit Flüchtingen. Das Problem: Kein Geld und kein Hof
  • Unabhängig und unselbständig – das Modell Beschäftigungsgenossenschaft
  • Intermediäre Tauschmittel: Freigeld (Fiat Geld), Kryptogeld
  • Die Situation von unbegleiteten jugendlichen Flüchtlingen
  • Klimaschutz im Unternehmen – Praktische Beispiele
  • Meine Küche – Deine Bühne: Nachhaltig in Essen in Gesellschaft
  • Gesunder Mensch sucht gesunde Wirtschaft – Österreichischer Kibbuz
  • Bildung des 21. Jahrhunderts: Die Schule für ermächtigtes Lernen in der modernen Welt
  • Virtuelle Redaktionssitzung – Themen des Symposiums
  • Ökologisch energiesparend und wirtschaftlich bauen – wie kann es Verbreitung finden
  • Genossenschaft versus Vereinsstiftung: Unterschiede – Vorteile – Nachteile
  • Methodik und Regeln für Zusammenfinden und Zusammenbleiben von Wohnprojekten
  • Wie sieht das Handwerk der Zukunft aus? Tradition und digital Natives
  • Die wichtigste Persönlichkeit der Welt
  • Schwimmteich und ehemaliger Bauernhof
  • Prinzipien zukunftsträchtiger Projekte – Geldflußsysteme
  • Ecovital: Produktvertriebsgenossenschaft für gesunde Lebensräume
  • Baugruppe 2.0 – Communities in nutzungsoffenen Gebäuden für Wohnen, Arbeit, Freizeit
  • Bauprojekt NeNa Neue Nachbarschaften
  • Kommunikation: Herausforderungen für Genossenschaften
  • Imago: Lebensfreude in Nestelbach
  • Harvest MAP Material Austausch Plattform

Zusammenfassung der "Ernte" am Ende des Symposiums

Es gibt ansteckende Krankheit und ansteckende Gesundheit. Lass dich anstecken von dem, was dem Leben dient.

Selbsthilfe: 
Trau dich um Hilfe zu fragen.
Orientiere dich an gelingenden Modellen und kopiere sie.
Nutze die Gemeinschaft um dich zu reflektieren und deine Ideen zu schärfen.

Selbstorganisation:
Trau dich über deine Komfortzone hinauszugehen.
Spür die Energie der Bewegung und starte los - Hand in Hand mit anderen. 
Binde alle Beteiligten ein - auch AnwenderInnen und KonsumentInnen - und vernetze dein Wissen.

Selbstverantwortung:
Trau dich auch mal, dich verletzlich zu zeigen.
Gestalte artgerechte Lebensräume für den Homo Sapiens. 😉
Folge deinen Impulsen mit klarem Bewusstsein.